Die Schlacht am Fluss Radagan

Die Schlacht am Fluss Radagan

Wenn man die Menschen in Valanor fragt, wie die Schlacht am Fluss Radagan gewonnen wurde, erzählen die meisten von brennenden Wagen, einstürzenden Brücken und einer Flutwelle, die eine ganze Armee fortspülte.

Und ja – all das geschah.

Doch wenn ich an jenen Tag zurückdenke, denke ich vor allem an einen Birnbaum.

Während andere Helden ihre Siege mit Schwertern erringen, verbrachte ich einen entscheidenden Teil dieser Schlacht zwischen Ästen und Blättern. Von dort oben hatte ich nicht nur Zugriff auf ein paar exzellente reife Birnen, sondern sah zufällig auch den Einsamen Wanderer um sein Leben laufen, verfolgt von Goblinreitern und ihren Wölfen. Ich sah die Rauchschwaden eines niedergebrannten Dorfes. Und ich sah ein Heer, das groß genug war, um uns alle zu vernichten.

In solchen Augenblicken zeigt sich, dass Mut allein nicht immer genügt.

Manchmal gewinnt nicht der Stärkste. Manchmal gewinnt derjenige, der schneller denkt.

Milo erkannte die Gefahr. Der Wanderer lockte den Feind an den Fluss. Alfina entfesselte Kräfte, die selbst den Radagan erzittern ließen. Und die jungen Männer der Scharlachroten Leibwache standen fest, obwohl viele von ihnen noch nie eine echte Schlacht gesehen hatten.

Wenn dieses Lied einen Helden hat, dann ist es nicht nur einer von uns.

Es ist die Freundschaft.

Denn keine Flutwelle der Welt hätte diese Schlacht gewonnen, wenn nicht jeder einzelne seinen Teil dazu beigetragen hätte.

Und doch muss ich gestehen, dass ich jedes Mal lächeln muss, wenn der Refrain erklingt. Denn tief in meinem Herzen weiß ich:

Manchmal genügt ein brennender Pfeil zur rechten Zeit, um den Lauf der Geschichte zu verändern.

[STROPHE 1]

Aus dem Reich der Toten fort, zog Freddy heim zum sicheren Ort. Die Drachenkrone, so alt, so schwer, trug er vom Land der Schatten her.

Grub mit Fackel, Milo klein, zogen mit ins Abendrot hinein. Und junge Krieger folgten nach, bereit zur Schlacht, bereit zur Schlacht!

[REFRAIN]

Am Fluss von Radagan, da fiel der Feind, in Feuer und Flut, wo kein Schatten mehr scheint. Ein Pfeil, ein Zauber, ein kühner Plan – so siegte das Licht am Radagan!

[STROPHE 2]

Der Dämonenfürst, in finst’rer Pracht, hat einen General entfacht. Ein Heer aus Orks, aus Stahl und Zahn, stand jenseits von Radagans Bahn.

Der Elb schlich los, mit leiser Kunst, doch Wölfe rochen Milos Speisen Dunst. Ein Knurren, ein Ruf – der Feind erwacht, die Jagd beginnt, noch vor der Schlacht!

[REFRAIN]

Am Fluss von Radagan, da fiel der Feind, in Feuer und Flut, wo kein Schatten mehr scheint. Ein Pfeil, ein Zauber, ein kühner Plan – so siegte das Licht am Radagan!

[STROPHE 3]

Freddy stieg auf einen Baum, sah übers Land, und sah das Heer. Er rief: „Die Wagen, stellt sie quer! Lasst kommen, was da kommt – und mehr!“

Dann spannte er den Bogen straff, und traf die Wagen meisterhaft. Die Brücke brannte – die Falle stand, der Feind war nun in seiner Hand.

[ÜBERLEITUNG]

Da hob Alfina ihren Stab, und rief den Fluss aus seinem Schlaf. Der Fluss erhob sich, brach den Stein, und riss die dunkle Armee hinein…

[REFRAIN]

Am Fluss von Radagan, da fiel der Feind, in Feuer und Flut, wo kein Schatten mehr scheint. Ein Pfeil, ein Zauber, ein kühner Plan – so siegte das Licht am Radagan!

[AUSKLANG]

Und ganz Valanor stimmte an: „Freddy, der Held vom Radagan!“

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